Mitgliederversammlung 2018

Am 28. Juni 2018 fand die Mitgliederversammlung 2018 statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden mehrere Mitglieder geehrt:

 

für 10 Jahre Vereinszugehörigkeit:    Hannelore Appelt

                                                                     Herbert Liedtke

                                                                     Markus Ilg

 

Vereinsmeisterschaft 2017:     Damen:    1. Platz   -   Bettina Seibold

                                                         Herren:     1. Platz   -   Otto Manz

                                                                            2. Platz   -  Ludwig Wagner

                                                                            3. Platz   -  Georg Seibold

 

für langjährige Mitarbeit im Vorstand wurden   Georg Seibold                                                                                              Otto Manz

mit der Bronzenen Ehrennadel des Eissportverband Baden-Württemberg e.V.

ausgezeichnet.

Vereinsausflug vom 14. - 17.06.2018

In diesem Jahr ging der Ausflug nach Leopoldschlag in Österreich. 8 Vereinsmitglieder nahmen daran teil. Es ist die ehemalige Heimat von Otto Steinecker und seinem Onkel Karl Reichersdörfer.

Leopoldschlag ist eine Marktgemeinde mit ca. 1000 Einwohner in Oberöstereich nahe der Grenze zu Tschechien und liegt im Mühlviertel. Das Mühlviertel hat seinen Namen von den Flüssen, Große Mühl, Kleine Mühl und Steinerne Mühl. Die Landschaft ist typisch hügelig und abwechselnd mit Wälder und Felder versehen. Das Mühlviertel ist tourismuswirtschaftlich noch ein Entwicklungsgebiet, aber mit gut beschilderten Wander- und Radwege. Die Landeshauptstadt ist Linz.

Untergebracht waren wir in der Pension Hackermühle.

Die Hackermühle wurde um 1609 erbaut. Sie beherbergte eine Brauerei mit Gasthaus und Landwirtschaft.

 

Von Maria und Ferdinand Schöllhammer wurden wir bestens umsorgt.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Krumau. Doch vorher ging es zur Besichtigung der Wallfahrtskirche Maria Schnee beim Heiligen Stein. Die Kirche liegt im Tal des Flüsschens Ticha in Tschechien und liegt auf dem Großen Zwickelberg, nahe der österreichischen Grenze bei Leopoldschlag. Einer alten Legende zufolge kam die Madonna auf der Flucht bis in den Böhmerwald und rastete auf einem Granitfelsen. Der harte Stein schmiegte sich ihrem Leib an, was bis heute sichtbar ist: Steinerner Sessel mit Lehne und Fußschemel auf dem Großen Zwickelberg bei Unterhaid. 1653 ließ die Abtissin Christina Pöperl über dem Steinernen Sessel eine Kapelle erbauen, ein beliebter Wallfahrtsort, die aber bald zu klein wurde. 1701 wurde sie durch die Wallfahrtskirche Maria Schnee ersetzt.  Über einer wundertätigen Quelle entstand 1709 eine Kapelle.

 

Dann ging es weiter nach Krumau, ein historisches Kleinod im Böhmerwald. Es liegt an einer Flußschleife der Moldau.  Die Lage der allseits vom Wasser umflossenen Altstadt macht den besonderen Reiz des Ortes aus. Als beliebtes Freizeitangebot bietet sich das Flusswandern an. Das historische Stadtzentrum ist Weltkulturerbe.

Sehenswert ist auch die Schlossanlage. Das Schloss Cesky Krumlov ist nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien. Im Schloss finden das Jahr über verschiedene Veranstaltungen und Führungen statt. Das gesamte Areal wurde 1989 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt und 1992 in das Verzeichnis des Welterbes der UNESCO aufgenommen.

 

 

Die Mantelbrücke wurde als ein dreigeschossiger Verbindungsgang zwischen Residenz, Garten und Theater geschaffen.

Am Freitag ging es nach Hohenfurth zum Zisterzienserkloster Vyssi Brod. Es wurde 1259 gegründet und ist gleichzeitig die Ruhestätte von 10 Generationen des Herrschergeschlechts Rozmberk. Das dominante Bauwerk auf dem Klosterareal ist der gotische Dom Mariä Himmelfahrt. Leider gab es Führungen nur auf serbisch.

 

Auf dem Klosterareal gibt es auch noch ein Post- und Kutschenmuseum.

Es zeigt die Geschichte der Post vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart: Postuniformen Schilder Kassen, Briefkästen Postlandkarten, Einrichtung der Postämter usw., auch Telegrafen und Telefone von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart - eine Sammlung von historischen Wagen und verschiedenen Kutschen.

Nachmittags ging es weiter an den Stausee Lipno, genannt Moldausee. Der See ist mit seiner Länge von 30 km und Breite mit 6 km der größte See in Tschechien und Anlaufpunkt für Schwimmer, Taucher, Fischer und Freunden jeglichen Wassersports. Rund um den See können zahlreiche Freizeitangebote genutzt werden, wie z.B. der Kletter- und Bike-Park oder der beeindruckende Baumkronenweg mit herrlichem Blick über den See und ins Tschechische Hinterland. Gerne wird er auch "umwandert" oder "umradelt".

Abends wurde dann am Freitag ein kleines Stockturnier geschossen. Der Hausherr ist auch Stockschütze und hat dies organisiert. Alois und Ludwig konnten bei einem Turnier mit 11 Mannschaften teilnehmen, der Rest der Gruppe schoss gegen eine Mannschaft aus Leopoldschlag. Der Abend wurde gesellig und gemütlich mit einem deftigen Essen abgeschlossen. Am Samstag spielte man nochmals. Bei dieser Gelegenheit wurden dann die Gastgeschenke ausgetauscht. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Stockschützen aus Leopoldschlag zu uns kommen und dann ebenfalls an einem Turnier teilnehmen können.