Vereinsausflug 23. - 26. Juni 2016

Vom 23. bis 26. Juni 2016 fand unser Vereinsausflug statt. Dieses Jahr ging es in die Pfalz nach Bad Dürkheim. 16 Mitglieder hatten sich dazu angemeldet. Das Wetter war am Donnerstag und Freitag sommerlich warm mit bis zu 35 Grad. Am Samstag und Sonntag kühlte es etwas ab und es waren dann noch angenehme 25 Grad. Organisiert wurde dieser Ausflug von unserem Mitglied Georg Seibold. Im Landhotel "Fluch" waren wir sehr gut untergebracht.

Auf der Hinfahrt machte man einen Zwischenstopp in Heidelberg. Heidelberg ist eine Großstadt in Baden-Württemberg und liegt unweit der Mündung des Neckars in den Rhein. Die ehemalige kurpfälzische Residenzstadt ist bekannt für ihre malerische Altstadt mit der Schlossruine. Schloss Heidelberg ist die bekannteste Schlossruine der Welt und bezaubert doch mit seiner Schönheit bei jedem Besuch aufs Neue. Sie ist seit dem 19. Jahrhundert der Inbegriff deutscher Romantik für Touristen aus der ganzen Welt. Die beeindruckende Ruine zieht jährlich rund eine Million Besucher an. Im 16. und 17. Jahrhundert war Heidelberg eines der prächtigsten Schlösser Europas.

Bad Dürkheim

 

Am Freitag stand dann Bad Dürkheim auf dem Plan. Bad Dürkheim ist eine Kur- und Kreisstadt und liegt am Rande des Pfälzer Waldes und einem der schönsten Teile der Deutschen Weinstraße. Bad Dürkheim ist besonders bekannt durch das größte Weinfass und das größte Weinfest "Der Wurstmarkt" der Welt. Auch für die Gesundheit kann man einiges tun. Hier steht eines der längsten Gradierwerke Deutschlands und sorgt für eine frische Nordseebrise - für Körper und Geist wird hier bestens gesorgt. Es gibt aber noch viel mehr zu sehen, so z.B. die Klosterruine Limburg, das Römische Weingut Weilberg, die Schloss- und Festungsruine Hardenburg um nur ein paar zu nennen.


Neustadt an der Weinstrasse

 

Neustadt an der Weinstraße ist eine kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz. Die Stadt in der Pfalz an der Deutschen Weinstraße ist eines der Zentren des deutschen Weinbaus und veranstaltet jährlich das Deutsche Weinlesefest mit der Wahl der Deutschen Weinkönigin. In der Pfalz, nahe der elsässische Grenze, im Meer von Rebhängen, lockt Neustadt an der Weinstaße mit historischer Altstadt und verwinkelten Gassen, bietet Wanderspaß auf markierten Wegen im UNESCO-Biospärenreservat Naturpark Pfälzerwald. Auch gibt es den historischen Dampfzug "Kuckucksbähnel". Bekannt wurde Neustadt außerdem durch das im Stadtgebiet gelegene Hambacher Schloss, das 1832 Schauplatz des Hambacher Festes, der deutschen Demokratiebewegung war. 1832 wehte zum ersten Mal die schwarz-rot-goldene Fahne auf dem Kastanienberg bei Neustadt, und seither gilt das Hambacher Schloss als Wiege der deutschen Demokratie. Die Originalfahne in schwarz-rot-gold mit der Aufschrift "Deutschlands Wiedergeburt" befindet sich in der Dauerausstellung auf dem Schloß.


Am Sonntag war dann schon wieder Abreisetag. Auf der Rückfahrt machte man einen Abstecher in Speyer. Man flanierte durch die schöne Fussgängerzone und das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, der Dom zu Speyer, wurde besichtigt. Es war die Kirche der salischen Kaiser. Der Dom zu Speyer ist die größte heute noch erhaltene romanische Kirche. Er entstadt von 1030 - 1061 unter dem Salier Konrad II. Es sollte der größte Dom der Christenheit entstehen, eine Kathedrale von unvorstellbaren Ausmaßen. Der Dom wird zum Vorbild zahlreicher Kirchenbauten des frühen Mittelalters. In der Hallenkrypta, der schönsten Unterkirche der Welt, haben die salischen Kaiser und Könige, staufische und habsburgische Herrscher ihre letzte Ruhe gefunden, eine ganze Dynastie, die über 100 Jahre die Geschicke Europas bestimmte.  Über 5 Jahrhunderte lang war der Dom ein unerschütterlicher Zeuge wechselhafter Zeiten und trotz allen Zerstörungen und Veränderungen ist der Dom zu Speyer, einmal das größte Bauwerk der christlichen Welt, ein eindruckvolles Monument romanicher Baukunst, ein einzigartiges Zeugnis mittelalterlicher Vorstellungen, die bedeutendste Hinterlassenschaft der Salier.