Vereinsausflug vom 26. - 29.06.2014

15 Eisstockfreunde aus dem Schwabenland, zog es in das Sachsenland.

Dresden und Umgebung war das Ziel, denn dort wollten sie hin.

Der 4 Tagesausflug wurde von den Mitgliedern Otto Steinecker und Alois Pöhler bestens organisiert.

Gestartet wurde am 26.06. im Laufe des Vormittags und bis zum späten Nachmittag waren alle in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge eingetroffen. Das Quartier hatte man im Landhotel "Forsthaus" bestellt. Die Zimmer waren geräumig und die Verpflegung reichlich und geschmacklich sehr gut.

 

 

 

Der erste Ausflugstag führte die Mitglieder nach Dresden. Dort angekommen ging es gleich in die Semperoper. Bei einer ausführlichen Besichtigung erfuhren die Mitglieder, dass die Oper nach ihrem Architekten Gottfried Semper benannt wurde. Sie zählt zu den schönsten und kulturell renommiertesten Opernhäuser der Welt. Heute ist das Opernhaus die Sächsische Staatsoper Dresden und hat eine lange geschichtliche Tradition. Anschließend hatte man genügend freie Zeit, da erst um 15.00 Uhr eine Stadtbesichtigung mit der Pferdekutsche stattfand.

 

In der Zwischenzeit konnte die Frauenkirche besucht werden, im Zwinger gab es verschiedene Ausstellungen, das eine oder andere Vereinsmitglied schlenderte zu Fuß über den Altmarkt (dort befindet sich in der Adventszeit der "Dresdner Striezelmarkt") zum Schlossplatz und zu den Elbterrassen. Von dort hatte man eine herrliche Aussicht auf die Neustadt. Andere wiederum liesen sich sächsische Spezialitäten in einem der vielen Restaurants rund um die Frauenkirche servieren.

 

Der zweite Ausflugstag führte die Mitglieder zuerst nach Augustusburg und dann nach Seiffen. Das Schloss und die gleichnamige Stadt stehen auf dem Schellenberg. Hinauf ging es mit dem Schrägaufzug und nach einem weiteren kleinen Aufstieg zu Fuß befand man sich in einem riesigen Innenhof.

 

Schloss Augustusburg wurde von Kurfürst August im Jahr 1568 errichtet und als Jagdschloss genutzt. Heute beherbergt das Schloss neben Gaststätten ein Motorrad- und ein Kutschenmuseum, sowie ein Museum für Jagdtier- und Vogelkunde.

 

Anschließend ging die Fahrt weiter nach Seiffen. Seiffen ist auch Kurort und liegt im Mittleren Erzgebirge, ist bekannt als Spielzeugdorf und für seine erzgebirgische Holzkunst. Fast in jedem Haus kann man Nussknacker, Räuchermännchen, Weihnachtspyramiden oder Schwibbögen kaufen. Sehenswert ist auch die berühmte und barocke Bergkirche.

Auf der Heimfahrt am vierten Tag wurde in Netzschkau noch mal Halt gemacht. Hier steht die Göltzschtalbrücke. Sie ist ein Brückenbauwerk im sächsischen Vogtlandkreis und die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Der Viadukt mit 29 Bögen gilt als Wahrzeichen des Vogtlands und überspannt zweigleisig auf der Bahnstrecke Leipzig-Hof das Tal der Göltzsch. Für diese Brücke wurden über 26 Millionen Ziegelsteine verbaut. Sie hat eine Gesamtlänge von 574 m und eine Höhe von 78 m. Wenn man davor steht ein sehr imposantes Bauwerk.

 

Nach einer kurzen Rast ging die Fahrt weiter und am Spätnachmittag kamen alle Mitglieder wieder gesund zu Hause an.